wolkenkuckucksheim026014.jpg
wolkenkuckucksheim026012.jpg
wolkenkuckucksheim026011.jpg
wolkenkuckucksheim026010.jpg
wolkenkuckucksheim026008.jpg
wolkenkuckucksheim026007.jpg
wolkenkuckucksheim026006.jpg
wolkenkuckucksheim026005.jpg
wolkenkuckucksheim026004.jpg
wolkenkuckucksheim026003.jpg
wolkenkuckucksheim026002.jpg
wolkenkuckucksheim026001.jpg
Stephan Trunk, Köln
Vita

27.04.1952 Geboren in Wuppertal.
          zweijährige Lehre als Maler und Lackierer.
1971 finanziert sich Stephan Trunk seinen Lebensunterhalt als Berufsboxer, er bringt sich autodidaktisch das Geigenspiel bei.
          Beginn des Studiums an der Fachhochschule für Bildende Kunst in Köln.
1974 Ende des Kunststudiums bei Professor Marx ("Du bist genial, aber unbewust")
          Trunk reist zu Fuss durch Südfrankreich und nimmt Gelegenheitjobs als Holzfäller, Traubenernter und Jazzgeiger an.
1976 bis 1977 bei der Bundeswehr.
Ende 1977 Beginn als freischaffender Künstler.
1980 Stephan Trunk richtet sich sein Atelier in Köln ein.
1983 Radiointerview mit Wolfgang Hildesheimer über "Doppelbegabungen".
1984 Einzelausstellung in der Galerie "Koppelmann".
1984 Einzelausstellung im Kunstverein Wesseling.
1989 dreimonatige Ausstellung in der Galerie "Coral Snake" in Miami/USA.
1990 Ausstellung "Farbe" im Galacticum der Kölner Firma "Hensel & Reifferscheidt".
1990 Einzelausstellung "Die herrlich bunten Bilder des Stephan Trunk" im Institut für angewandte Psychologie in Köln.
1992 Präsentation von Arbeiten mit Videoproduktion "Das Fenster zum Hof" von Holger Czukay
          in den Räumen der Firma Ralph Kaufmann in Köln.
1995 Reise nach Indien.
2003 Einzelausstellung in der Galerie "Bontart" in Köln.
2006 Einzelausstellung in der Kunsthalle des Lindenthaler Bezirksrathauses.


Seine Bilder sind in zahlreichen Privatsammlungen, aber auch im Fundus des Museum Ludwig in Köln vertreten.
Der Künstler sucht noch eine Galerie in Köln, die ihn vertreten möchte
"Schneesturm auf Texel", um 1972
Öl auf Leinwand, 100 / 80 cm
unverkäuflich (Privatbesitz)

Das Bild entstand während seiner Studienzeit an der FH für Bildende Kunst in Köln. Neben seiner üblichen Signatur (S Trunk) ist der Schriftzug "Putzmann" zu sehen
"Nachtgebet im Schnee", Februar 1987
Öl auf Karton, 67 / 50,5 cm
Preis auf Anfrage

Seine Bilder aus den 80er Jahren sind geprägt durch kräftige Farben und klare Flächenkompositionen. Bereits hier wurden die Werke zum Schluss mit einzelnen Farbspritzern vervollständigt.
ohne Titel , November 1989
Öl auf Karton, 72,5 / 62 cm
Preis auf Anfrage

Neben einer starken Abstraktion werden die Bilder immer differenzierter. In vielen Schichten legen sich die Farbfächen übereinander und auch das Finish durch die Farbspritztechnik wird zunehmend weiterentwickelt.
"Jellyfish I und II", Mai 1990
Öl auf Karton, 23,5/ 31 und 31 / 40,5 cm
Preis auf Anfrage

1989 gingen zahlreiche Bilder in die USA und bei einem Aufenthalt in Miami stieß der Künstler auf eine Feuerqualle. In diesen Bildern verarbeitete er das Erlebnis.
"Marcel fällt vom Kamel", Dezember 1996
Öl auf Leinwand, 98 / 126 cm
unverkäuflich (Privatbesitz)

Die erste Indienreise 1995 markiert einen völlig neuen Abschnitt im Leben und Werk von Stephan Trunk. Erkennbar ist dies u.a. durch die große orange Fläche mit den roten Punkten. Diese Technik, bei der der Künstler in den Folgejahren sogar komplementäre Farben übereinander legt, revolutioniert schließlich seine Bilder.
ohne Titel , Dezember 2003
Öl auf Karton, 35,5 / 28 cm
Preis auf Anfrage

Ein Rausch von Farben und Formen liegt in zahlreichen Schichten übereinander. Der Künstler dokumentiert den monatelangen Malprozess seiner Bilder häufig auf Video, wobei die Entwicklung einiger Großformen hin zu intensiv durchstrukturieren Details deutlich wird. Die Arbeit mit übereinander gelegten Komplementärfarben lässt die Bilder bei längerer Betrachtung plötzlich dreidimensional erscheinen.
Die Farben stellt sich der Künstler selbst aus indischen Pigmenten her.